Der Absprung von den sozialen Netzen
Ich verzichte mittlerweile seit mehreren Jahren auf soziale Netzwerke und habe auch den letzten Account schon vor einiger Zeit gelöscht. Anscheinend kommen damit nicht alle aus meinem Umfeld klar und fragen mich immer wieder, wie ich das eigentlich aushalte, so ganz ohne Informationen.
So ganz ohne Informationen stimmt allerdings nicht. Ich bin nach wie vor im Internet unterwegs und informiere mich, mit der Ausnahme, dass ich das gezielt mache und mich nicht von den ganzen unnötigen Videos oder Beiträgen ablenken lasse. Vor allem seitdem Plattformen wie TikTok oder Instagram überwiegend aus AI-Videos bestehen.
Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Absprung schon lange geschafft habe und nicht, wie viele andere, durchgehend am Handy hänge, weil man denkt, man könnte etwas verpassen. “FOMO”, also “fear of missing out” nennt sich das ja heutzutage. Das Gefühl, etwas zu verpassen, war bei mir nach kurzer Zeit direkt weg. Bei den Menschen ist es ja mittlerweile normal, dass man in jeder Situation aufs Handy schaut. Sieht man ja öfter, wenn man in einem Restaurant sitzt und am Nachbartisch jemand das Handy in der Hand hat. Für mich ist das mittlerweile unverständlich.
Mittlerweile fliegen bei mir auch nach und nach die einzelnen Messenger runter. Mit einigen wenigen Menschen kommuniziere ich noch über Telegram, aber auch das wird bei mir bald abgeschaltet.
Die nächste große Umstellung wird dann der Handytausch in einigen Monaten, wenn es wieder zurück zu Android geht.
Ich freue mich drauf.